Trockene Haut

trockene Haut erkennenSie leiden unter trockener Haut? Ihre Haut juckt und bildet sogar Schuppen? Dann ist es höchste Zeit etwas dagegen zu unternehmen!

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Trockene Haut und die Folgen

Trockene Haut, auch Xerodermie genannt, an sich ist keine Krankheit, kann jedoch von Betroffenen als sehr unangenehm und ästhetisch störend empfunden werden. Obwohl trockene Haut selbst keiner Erkrankung ist, kann sie doch Symptom einer zugrundeliegenden Erkrankung wie etwa Neurodermitis sein. Besonders häufig tritt trockene Haut im Gesicht oder an den Gelenken auf. Anfällig sind jedoch auch Körperpartien wie die Innenseite von Händen und Füßen. Die betroffenen Hautstellen sind typischerweise rau und verursachen ein unangenehmes Spannungsgefühl sowie Juckreiz. Im Gesicht kann Hauttrockenheit, besonders im Augen-, Stirn- und Mundbereich, zu kleinen Fältchen führen. Die Haut wirkt fahl und glanzlos. Betroffene Stellen können auch gerötet sein und die Haut kann abschuppen.
In einem fortgeschrittenen Stadium nimmt die Haut nicht selten eine pergamentähnliche Textur an. Trockene Haut macht sich am Ellenbogen bzw. an anderen Gelenken durch ein Spannen und Ziehen bei Bewegungen bemerkbar.
Nicht selten führt trockene Haut zu Hautrissen, welche sich entzünden, was in weiterer Folge zu Ekzemen führt. Viele Betroffene von trockener Haut befinden sich in einem Teufelskreis, da sie unter Juckreiz leiden und sich an den trockenen Hautstellen kratzen. Das Kratzen verursacht jedoch eine vermehrte Abschuppung der Haut und dies wiederum führt zu kleinen Einrissen und Verletzungen der Haut, welche eine Austrocknung der Haut begünstigen. Das größte Organ des Menschen, die Haut, ist in gesundem Zustand äußerst flexibel und geschmeidig. Sie passt sich jeder Bewegung an, ohne ein Spannungsgefühl hervorzurufen.
 

Wie ist die Haut aufgebaut?

Die Haut besteht insgesamt aus drei Schichten, nämlich der Oberhaut (Epidermis), der darunter liegenden Lederhaut (Dermis) und der Unterhaut (Subcutis). Durch die Haut erfolgt eine Abgrenzung zwischen Körper und Umwelt, sie dient als Schutz vor Krankheitserreger und schädlichen Substanzen sowie Verletzungen. Neben ihrer Barrierefunktion ermöglicht die Haut jedoch auch den Austausch verschiedenster Stoffe und ist an der Regulierung des Wärmehaushaltes beteiligt. Außerdem sitzen viele verschieden Rezeptoren in der Haut, welche unter anderem für den Tastsinn und die Wahrnehmung von Schmerzen, Druck oder Temperatur verantwortlich sind. Trockene Haut entsteht dann, wenn aufgrund von verschiedenen Ursachen mehr Wasser und Fette verloren gehen als aufgenommen werden, oder wenn die Haut benötigte Fette nicht in ausreichenden Mengen produziert. In gesundem Zustand schützt sich die Haut vor Austrocknung, indem Flüssigkeit zur Epidermis hin abgegeben wird und in den Talgdrüsen hauteigene Lipide produziert werden, welche als Schutzfilm dienen. Kommt es bei diesen Prozessen zu einer Störung, führt dies zu einer vermehrten Austrocknung bestimmter Hautpartien.

Wer ist betroffen?

Xerodermie ist ein häufiges Problem. Es wird davon ausgegangen, dass bis zu 20% der deutschen Bevölkerung unter trockener Haut leidet. Besonders häufig sind Kinder und ältere Menschen, die das 60. Lebensjahr überschritten haben, betroffen. Bei den Betroffenen mittleren Alters sind Frauen öfter betroffen als Männer. Die Ursachen für trockene Haut sind sehr verschieden. Grundsätzlich kann zwischen exogenen und endogenen Faktoren unterschieden werden. Bei endogenen Faktoren liegt die Ursache der Xerodermie im Körper selbst, wie es etwa bei hormonellen Störungen der Fall ist. Führen exogene Faktoren zu einer Austrocknung der Haut, liegt die Ursache in der Umwelt begründet, wie zum Beispiel bei einer Hautaustrocknung nach zu langen Sonnenbädern.
 


 

Es ist auf jeden Fall sinnvoll einen Hautarzt aufzusuchen wenn Sie unter trockener Haut leiden. Denn nur dieser kann eine genaue Diagnose stellen und die weiteren Schritte zur Behandlung einleiten!

 
 
 
 
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